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Die zentrale Aufgabe des Schwerpunktes "PiKo" ist es, die physikalisch-chemischen Grundvorgänge und Mikroprozesse bei Annäherung, im Kontakt und bei Ablösung haftender Partikel zu verstehen und dieses Wissen für die Produktentwicklung in der Feststoffverfahrenstechnik nutzbringend anzuwenden.
Die besondere Qualität des Vorhabens besteht in einer neuen, kontaktmodellgestützten quantitativen Vorhersage des makroskopischen Produktverhaltens und der Prozessdynamik von realistischen und industriell relevanten, eigenschaftsverteilten Partikelkollektiven. Diese anspruchsvolle Zielsetzung lässt sich nur mit einem multiskaligen und multidisziplinären Forschungsansatz erreichen. Physiker, Chemiker, Mechaniker und Verfahrenstechniker aus Deutschland, Niederlande, Österreich und der Schweiz werden in 25 Projekten zusammenarbeiten, um diese anspruchsvollen Aufgaben in den nächsten Jahren nachhaltig zu lösen.